GLÄNZENDE BINSENJUNGFER (Lestes dryas)

Die Glänzende Binsenjungfer besiedelt vorrangig dicht mit Binsen oder Seggen bewachsene Gewässer, die Wasserstandsschwankungen unterworfen sind und im Hochsommer trocken fallen können. Die auch in Asien und Nordamerika verbreitete Art kommt in weiten Teilen Europas vor, fehlt aber im äußersten Süden Spaniens, im hohen Norden sowie auf den meisten Mittelmeerinseln. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Juni bis September und kann in Spanien bereits im April beginnen. 

Glänzende Binsenjungfer

Foto: Jauernick-Buschbach, Sachsen, Juli 2019 

 Glänzende Binsenjungfer

Foto: Bucksche Schweiz, Brandenburg, Juni 2018  

Glänzende Binsenjungfer Guteborn

Foto: Bucksche Schweiz, Brandenburg, Juni 2019  

lestes dryas Yosemeti

Foto: Yosemite- Nationalpark, Kalifornien, USA, Juni 2018 

Glänzende Binsenjungfer

Foto: Oberlausitz, Sachsen, Juli 2017 

 

GEMEINE BINSENJUNGFER (Lestes sponsa)

Die Gemeine Binsenjungfer besiedelt eine Vielzahl stehender, dicht bewachsener Gewässer. In Europa kommt sie vorwiegend in Mittel-, Ost- und Nordeuropa vor. Sie ist auch in Asien zu finden. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Juni bis Oktober. 

Gemeine Binsenjungfer

Foto: Oberlausitz, Sachsen, Juni 2018 

Gemeine Binsenjungfer

Foto: Oberlausitz, Sachsen, August 2017 

Foto: Oberlausitz, Sachsen, Juni 2017 

Gem. Binsenjungfer Guteborn - 08

Foto: Bucksche Schweiz, Brandenburg, Juni 2019  

Foto: Oberlausitz, Sachsen, Juni 2019 

KLEINE BINSENJUNGFER (Lestes virens)

Diese Art kommt ebenfalls an einer Vielzahl stehender Gewässer vor. Sie besiedelt dabei auch Moore. In Europa kommt sie außer auf den Britischen Inseln überall vor, in Skandinavien aber nur bis Südschweden. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Ende Mai bis Oktober, im Süden beginnt diese bereits im April. 

Die Art kommt in Europa in zwei Unterarten vor (vestalis und virens), die sich im wesentlichen in der Thoraxzeichnung unterscheiden. Ich stelle in der Folge beide Unterarten vor: 

UNTERART: VESTALIS

Die Unterart Lestes virens vestalis kommt vor in: Südschweden, Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Mittel- und Nordfrankreich, Italien

 
Kleine Binsenjungfer

Foto: Oberlausitz, Sachsen, Juli 2017

vestalis - Kleine Binsenjungfer

Foto: Bucksche Schweiz, Brandenburg, Oktober 2018  

vestalis - Kleine Binsenjungfer

Foto: Oberlausitz, Sachsen, Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kleine Binsenjungfer

Foto: Dubringer Moor, Sachsen, Juli 2017

Kleine Binsenjungfer

Foto: Dubringer Moor, Sachsen, Juli 2019 

vestalis - Kleine Binsenjungfer

Foto: Oberlausitz, Sachsen, August 2018

vestalis - Kleine Binsenjungfer

Foto: Oberlausitz, Sachsen, August 2017

 

 

 

 

UNTERART: VIRENS

Die Unterart Lestes virens virens kommt vor in: Portugal, Spanien, Südfrankreich sowie auf den Balearen, Korsika, Sardinien und Sizilien

Kleine Binsenjungfer - 23.07.

Foto: Dubringer Moor, Sachsen, Juli 2017

Kleine Binsenjungfer virens

Foto: Tuili, Sardinien, September 2019

virens - Kleine Binsenjungfer

Foto: Tuili, Sardinien, September 2019

Kleine Binsenjungfer

Foto: Tuili, Sardinien, September 2019

virens - Kleine Bins. - 19.09.2019

Foto: Tuili, Sardinien, September 2019

virens - Kl. Binsenjungfer

Foto: Tuili, Sardinien, September 2019

 

SÜDLICHE BINSENJUNGFER (Lestes barbarus)

Die Südliche Binsenjungfer besiedelt gut besonnte Kleingewässer, die regelmäßig Wasserstandsschwankungen unterworfen sind und im Hochsommer trocken fallen können. Sie kommt in weiten Teilen Europas vor, fehlt aber in Skandinavien, auf den Britischen Inseln und in Nordosteuropa. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Ende Mai bis September und kann im Süden Europas früher beginnen. 

Südl. Binsenjungfer Guteborn -

Foto: Bucksche Schweiz, Brandenburg, Juli 2018  

Foto: Tuili, Sardinien, September 2019 

Südliche  Binsenjungfer

Foto: Bucksche Schweiz, Brandenburg, Juni 2018  

Südl. Binsenjungfer Gela

Foto: Gela, Sizilien, September 2017 

Südliche Binsenjungfer Guteborn

Foto: Bucksche Schweiz, Brandenburg, Juni 2019