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Auf den Seiten "Schwebfliegen Europas 1 (A-D)", "Schwebfliegen Europas 2 (E-L)", "Schwebfliegen Europas 3 (M-R)" und "Schwebfliegen Europas 4 (S-Z)" werde ich von mir aufgenommene Fotos von Schwebfliegen zeigen, die in Europa vorkommen. Zu jeder Art gibt es zudem eine kurze Erläuterung zu Lebensraum, Verbreitungsstatus und Flugzeit.
Schwebfliegen sind eine artenreiche Familie der Zweiflügler mit weltweit ca. 6.000 Arten, von den Stand 2024 insgesamt 463 in Deutschland vorkommen. Die meisten Schwebfliegenarten haben ein bienen- oder wespenähnliches Aussehen und täuschen mit dieser Mimikry potentiellen Fressfeinden eine nicht vorhandene Gefährlichkeit vor. Ausgewachsene Schwebfliegen ernähren sich von Nektar und Pollen und sind damit wichtige Bestäuber. Die Larven ernähren sich je nach Art entweder von Blattläusen, Blattkäferlarven, Pflanzensäften oder Säugetierkot. Larven nur sehr weniger Arten entwickeln sich zudem als Parasiten anderer Insekten.
Die verschiedenen Arten werden alphabetisch - ausgehend von der lateinischen Artbezeichnung - dargestellt, da es bei manchen häufigen Arten entweder eine Vielfalt deutscher Artbezeichnungen gibt, bei anderen eher seltenen Arten gibt es hingegen nur lateinische Artbezeichnungen. Sofern es einen deutschen Artnamen gibt, steht dieser in Klammern dazu.
Die Bestimmungen erfolgten - sofern problematisch - auf den Facebookseiten "Wer bin ich? Insekten, Spinnen und andere Gliederfüßer" sowie "Hoverflies of the World (Syrphidae)".
Als weiterführende Literatur kann ich Folgendes empfehlen:
- die umfassende Insektenseite von Frau Dr. Marion Friedrich mit dem Titel: athropodafotos.de
Darüber hinaus gibt es von Kurt Kormann ein Buch mit dem Titel: Schwebfliegen und Blasenkopffliegen Mitteleuropas aus dem Jahr 2002. Die Anschaffung lohnt aber nur eingeschränkt. Die Fotos im Buch sind leider meistens sehr dürftig, die Informationen zu der willkürlich zusammengestellten Artenauswahl sind sehr spärlich.
Bisher gibt es folgende Arten zu sehen:
MERODON EQUESTRIS (Narzissen-Schwebfliege)
GATTUNG: MYOLEPTA
GATTUNG: MEGASYRPHUS
MEGASYRPHUS
Die Gattung Megasyrphus kommt in Deutschland mit nur einer Art vor.
MEGASYRPHUS ERRATICUS (Waldschneisen-Schwebfliege)
Megasyrphus erraticus
Die Waldschneisen-Schwebfliege besiedelt lichte Wälder, Waldränder und Wiesen in der Umgebung von Wäldern, bevorzugt im Gebirge und Vorgebirgsregionen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von April bis Juli. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Mittleres Erzgebirge, Sachsen, Juli 2026
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Foto: (m) Westerzgebirge, Tschechien, August 2026

Foto: (m) Mittleres Erzgebirge, Sachsen, Juli 2026

Foto: (w) Westerzgebirge, Sachsen, August 2025

Foto: (w) Westerzgebirge, Sachsen, August 2025

Foto: (w) Westerzgebirge, Sachsen, August 2025
GATTUNG: MELANGYNA
GATTUNG: MELANGYNA
Die Gattung Melangyna kommt in Deutschland mit 10 Arten vor.
MELANGYNA LASIOPTHALMA (Frühe Frühlingsschwebfliege)
MELANGYNA LASIOPTHALMA (Frühe Frühlingsschwebfliege)
Melangyna lasiophthalma besiedelt lichte Nadel- und Mischwälder, Waldränder, aber auch Parks und Gärten im Siedlungsbereich. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von April bis Juni. Melangyna lasiophthalma überwintert als Puppe. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, April 2026

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, April 2026

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, April 2026

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, April 2026
MELANGYNA PAVLOVSKYI
MELANGYNA PAVLOVSKYI
Melangyna pavlovskyi besiedelt lichte Nadel- und Mischwälder. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von März bis Mai. In der Roten Liste der Schwebfliegen wird die Art nicht geführt. Melangyna pavlovskyi ist eine Schwebfliegenart, die ursprünglich aus Ostasien stammt und erst kürzlich in Europa einwanderte und sich hier rasch ausbreitet.

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, März 2026

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, März 2026

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, April 2026

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, März 2026

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, April 2026
MELANGYNA QUADRIMACULATA (Vierfleck-Frühlingsschwebfliege)
MELANGYNA QUADRIMACULATA (Vierfleck-Frühlingsschwebfliege)
Melangyna quadrimaculata besiedelt lichte Nadel- und Mischwälder und Waldränder mit alten Bäumen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von März bis Mai. Die Art überwintert als Puppe. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, April 2026

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, April 2026
GATTUNG: MELANOSTOMA
GATTUNG: MELANOSTOMA
Die Gattung Melanostoma kommt in Deutschland mit 2 Arten vor.
MELANOSTOMA MELLINUM (Glänzende Schwarzkopfschwebfliege)
Melanostoma mellinum
Die Glänzende Schwarkopfschwebfliege besiedelt lichte Wälder, Wiesen und Gärten. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von April bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) NSG Röderaue, Sachsen, April 2026

Foto: (m) NSG Röderaue, Sachsen, April 2026
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Foto: (m) Horni Jiretin, Tschechien, April 2024

Foto: (w) Naturparadies Grünhaus, Brandenburg, April 2026

Foto: (w) Naturparadies Grünhaus, Brandenburg, April 2026
MELANOSTOMA SCALARE (Matte Schwarzkopfschwebfliege)
MELANOSTOMA SCALARE (Matte Schwarzkopf-Schwebfliege)
Die Matte Schwarkopfschwebfliege besiedelt Waldränder und lichte Wälder. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von April bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Westerzgebirge, Sachsen, August 2024

Foto: (m) Westerzgebirge, Sachsen, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024
GATTUNG: MELIGRAMMA
GATTUNG: MELIGRAMMA
Die Gattung Meligramma kommt in Deutschland mit 3 Arten vor.
MELIGRAMMA TRIANGULIFERUM
Meligramma trianguliferum
Diese Art besiedelt Waldränder, lichte Wälder und gebüschreiche Areale. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von April bis August. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Wildenhain, Sachsen, April 2024
GATTUNG: MELISCAEVA
GATTUNG: MELISCAEVA
Die Gattung Meliscaeva kommt in Deutschland mit 2 Arten vor.
MELISCAEVA AURICOLLIS (Goldhalsschwebfliege)
MELISCAEVA AURICOLLIS (Goldhalsschwebfliege)
Diese Art besiedelt Waldränder, lichte Wälder und gebüschreiche Areale. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von April bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Westerzgebirge, Sachsen, August 2024

Foto: (w) Horni Jiretin, Tschechien, April 2026
Meliscaeva cinctella
MELISCAEVA CINCTELLA (Späte Frühlingsschwebfliege)
Diese Art besiedelt Waldränder, lichte Wälder und gebüschreiche Areale. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von April bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Osterzgebirge, Tschechien, August 2026
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Foto: (m) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2024

Foto: (m) Westerzgebirge, Tschechien, August 2026

Foto: (w) Westerzgebirge, Tschechien, August 2026

Foto: (w) Westerzgebirge, Tschechien, August 2026

Foto: (w) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Sachsen, August 2024
GATTUNG: MERODON
MERODON
MERODON AVIDUS
Merodon Avidus
Merodon avidus ist ein Artenkomplex aus mehreren schwer unterscheidbaren Arten, deren Verbreitungsschwerpunkt in der Mittelmeerregion liegt und wobei die Verbreitung nach Norden hin immer seltener ist. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt in Südschweden. Besiedelt werden bevorzugt trockene Lebensräume mit karger Vegetation. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Zwiebeln des Dolden-Milchsterns. Die Flugzeit der Art beläuft sich in ihrem Verbreitungsgebiet von März bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art in Deutschland als solche der Vorwarnliste.

Foto: (w) Campo de San Juan, Spanien, September 2024
MERODON EQUESTRIS (Narzissen-Schwebfliege)
Merodon equestris
Die Narzissen-Schwebfliege besiedelt lichte Wälder und Waldränder, aber auch Parks und Gärten im Siedlungsraum. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven entwickeln sich in Zwiebeln von Liliengewächsen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von Mai bis August. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Schönteichen, Sachsen, Juni 2025
GATTUNG: MESEMBRIUS
Mesembrius
MESEMBRIUS PEREGRINUS
MESEMBRIUS PEREGRINUS
Mesembrius peregrinus gehört zu den seltensten Schwebfliegenarten Europas und gilt als vom Aussterben bedroht. Bekannt ist, dass die Art Ufer mit gut entwickelter Ufervegatation und Schilfgürtel von Kleinseen und Teichen bewohnt. Die Flugzeit der Art beläuft sich in ihrem Verbreitungsgebiet von April bis September mit Höhepunkt im Mai. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art in Deutschland als vom Aussterben bedroht.

Foto: (w) Landkreis Meissen, Sachsen, August 2025

Foto: (w) Landkreis Meissen, Sachsen, August 2025
GATTUNG: MYATHROPA
MYATHROPA
MYATHROPA FLOREA (Totenkopf- Schwebfliege)
Totenkopf
Die Totenkopf- Schwebfliege besiedelt lichte Laubwälder, feuchtes Weideland, aber auch Gärten im Siedlungsraum. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Pflanzensäften verschiedener Laubbäume und organischem Substrat in verrottenden Baumstümpfen. Sie können sich aber auch in Komposthaufen und Mist entwickeln. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von April bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.
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Foto: (m) Lampersdorf, Sachsen, Oktober 2021

Foto: (m) FFH Wilisch, Sachsen, Juli 2024

Foto: (w) Lauter-Bernsbach, Sachsen, September 2023

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, Mai 2025

Foto: (w) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2024
GATTUNG: MYOLEPTA
GATTUNG: MYOLEPTA
Die Gattung Myolepta kommt in Deutschland mit 4 Arten vor.
MYOLEPTA VARA
MYOLEPTA VARA
Myolepta vara besiedelt urwaldähnliche Laubmischwälder mit hohem Totholzanteil. Die Art ist dabei auf lebende, alte Bäume mit wassergefüllten Baumhöhlen angewiesen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven entwickeln sich im feuchten, modernden Holzmulm innerhalb von wassergefüllten Baumhöhlen (oft bei Eichen oder Buchen). Sie ernähren sich dort von zerfallenden organischen Pflanzenresten, Bakterien und Detritus. Die Art fliegt in Mitteleuropa in einer Generation von April bis Anfang Juli. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als gefährdet, in den meisten Bundesländern gilt die Art als stark gefährdet, da der systematische Verlust von alten, kranken Bäumen und das Entfernen von Totholz der Art die Existenzgrundlage entzieht.

Foto: (w) Bielatal, Sachsen, Mai 2026
GATTUNG: PARAGUS
PARAGUS
Die Gattung Paragus kommt in Deutschland mit 11 Arten vor.
PARAGUS HAEMORRHOUS
PARAGUS HAEMORRHOUS
Paragus haemorrhous besiedelt trockene Wiesen und Magerrasen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Honigtau, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in einer Generation von Juni bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Zeithain, Sachsen, Oktober 2024

Foto: (w) Zeithain, Sachsen, Oktober 2024
Anmerkung: Weibchen der Art Paragus haemorrhous lassen sich anhand von Fotos nicht von Paragus tibialis unterscheiden. Es kann daher nur vermutet werden, dass es sich hier um ein Weibchen der wesentlich häufigeren Art Paragus haemorrhous handelt, von der Männchenvorkommen in der Umgebung nachgewiesen sind.
PARAGUS PECCHIOLII
PARAGUS PECCHIOLII
Paragus pecchiolii besiedelt Waldränder, Heidelandschaften und gebüschreiche Areale. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in einer Generation von April bis September, mit Höhepunkt im Juni. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2025

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026
PARAGUS QUADRIFASCIATUS
PARAGUS QUADRIFASCIATUS
Paragus quadrifasciatus besiedelt trockene Wiesen und Kalkmagerrasen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in einer Generation von Juni bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Navarres, Spanien, September 2024
GATTUNG: PARASYRPHUS
GATTUNG: PARASYRPHUS
Die Gattung Parasyrphus kommt in Deutschland mit 7 Arten vor.
PARASYRHUS ANNULATUS (Helle Blattlausschwebfliege)
PARASYRHUS ANNULATUS
Die Helle Blattlausschwebfliege besiedelt Waldränder, Waldschneisen und lichte Wälder. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von Mai bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Sächsische Schweiz, Sachsen, Mai 2026

Foto: (w) Sächsische Schweiz, Sachsen, Mai 2026
PARASYRHUS LINEOLUS (Dunkle Blattlausschwebfliege)
PARASYRHUS cf. LINEOLUS (Dunkle Blattlausschwebfliege)
Die Dunkle Blattlausschwebfliege besiedelt Waldränder und lichte Wälder. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von April bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (w) Nove Mesto, Tschechien, August 2025

Foto: (w) Westerzgebirge, Sachsen, Juni 2026

Foto: (w) Osterzgebirge, Sachsen, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Sachsen, August 2024
GATTUNG: PARHELOPHILUS
GATTUNG: PARHELOPHILUS
Die Gattung Parhelophilus kommt in Deutschland mit 3 Arten vor.
PARHELOPHILUS SP. (cf. FRUTETORUM / VERSICOLOR - Teichrandschwebfliege)
Parhelophilus
Die Gattung Parhelophilus (Teichrandschwebfliege) besiedelt Sumpfgebiete, sumpfige Wiesen und die Umgebung kleinerer stehender Gewässer. Tiere der Gattung können in Mitteleuropa von Mai bis August gesehen werden. Die Weibchen der Arten FRUTETORUM und VERSICOLOR können anhand von Fotos nicht sicher auseinander gehalten werden. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gelten beide Arten als solche der Vorwarnliste.

Foto: (w) Tiefenau, Sachsen, Mai 2024

Foto: (w) NSG Röderaue, Sachsen, Mai 2025
PARHELOPHILUS VERSICOLOR (Helle Teichrandschwebfliege)
Parhelophilus versicolor
Die Helle Teichrandschwebfliege besiedelt Sumpfgebiete, sumpfige Wiesen und die Umgebung kleinerer stehender Gewässer. Die Art kann in Mitteleuropa von April bis August gesehen werden. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als solche der Vorwarnliste.

Foto: (m) Tiefenau, Sachsen, April 2026

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2025

Foto: (m) Tiefenau, Sachsen, Mai 2025
PIPIZA
GATTUNG: PIPIZA
Die Gattung Pipiza kommt in Deutschland mit 11 Arten vor.
PIPIZA NOCTILUCA / NOTATA (Zweifleck-Waldrandschwebfliege)
PIPIZA NOCTILUCA (Zweifleck-Waldrandschwebfliege)
Die Arten Pipiza noctiluca und notata sind anhand von Fotos nicht zu unterscheiden und es wird in Teilen der Fachwelt bezweifelt, dass es sich überhaupt um unterschiedliche Arten handelt. Beide Arten werden unter dem deutschen Trivialnamen Zweifleck-Waldrandschwebfliege geführt.
Die Zweifleck-Waldrandschwebfliege besiedelt Waldränder und lichte Wälder in Gewässernähe. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von April bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gelten beide Arten, sofern es sich tatsächlich um unterschiedliche Arten handelt, als ungefährdet.

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026

Foto: (w) Dobromerice, Tschechien, April 2026
PIPIZA QUADRIMACULATA (Vierfleck-Waldrandschwebfliege)
Pipiza quadrimaculata
Die Vierfleck-Waldrandschwebfliege besiedelt Waldränder und lichte Wälder in Gewässernähe. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in einer Generation von April bis August. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Sächsische Schweiz, Sachsen, Mai 2026

Foto: (m) Sächsische Schweiz, Sachsen, Mai 2026

Foto: (m) Tiefenau, Sachsen, April 2024

Foto: (w) Mittleres Erzgebirge, Sachsen, Mai 2026

Foto: (w) Nove Mesto, Tschechien, Juni 2025

Foto: (w) Böhmisch-Kühnhaide, Tschechien, Juni 2026

Foto: (w) Nove Mesto, Tschechien, Juni 2025
GATTUNG: PLATYCHEIRUS
Platycheirus
Die Gattung Platycheirus kommt in Deutschland mit 32 Arten vor.
PLATYCHEIRUS ALBIMANUS (Graue Breitfußschwebfliege)
PLATYCHEIRUS ALBIMANUS
Die Graue Breitfußschwebfliege besiedelt Waldränder und Biotope des Offenlandes. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von März bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Osterzgebirge, Sachsen, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024

Foto: (w) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024
PLATYCHEIRUS FULVIVENTRIS
Platycheiros fulviventris
Platycheirus fulviventris besiedelt feuchte Areale wie Sümpfe, Moore, bevorzugt im Gebirge. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von März bis Juni und von Juli bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als solche der Vowarnliste.

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, April 2024

Foto: (w), Tiefenau, Sachsen, April 2025
PLATYCHEIRUS PELTATUS (Große Breitfußschwebfliege)
PLATYCHEIRUS PELTATUS
Platycheirus peltatus besiedelt Feuchtgebiete. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von März bis Juni und von Juli bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m), Hagenah, Niedersachsen, Mai 2026
PLATYCHEIRUS SCUTATUS
Platycheirus scutatus
Platycheirus scutatus besiedelt Waldränder und Wiesen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art fliegt in Mitteleuropa in zwei Generationen von März bis Juni und von Juli bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Heidehäuser, Sachsen, April 2024

Foto: (w) Spremberg, Brandenburg, April 2025

Foto: (w) Schwabstedt, Schleswig-Holstein, Mai 2026
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