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Auf den Seiten "Schwebfliegen Europas 1 (A-D)", "Schwebfliegen Europas 2 (E-L)", "Schwebfliegen Europas 3 (M-R)" und "Schwebfliegen Europas 4 (S-Z)" werde ich von mir aufgenommene Fotos von Schwebfliegen zeigen, die in Europa vorkommen. Zu jeder Art gibt es zudem eine kurze Erläuterung zu Lebensraum, Verbreitungsstatus und Flugzeit.

Schwebfliegen sind eine artenreiche Familie der Zweiflügler mit weltweit ca. 6.000 Arten, von den Stand 2024 insgesamt 463 in Deutschland vorkommen. Die meisten Schwebfliegenarten haben ein bienen- oder wespenähnliches Aussehen und täuschen mit dieser Mimikry potentiellen Fressfeinden eine nicht vorhandene Gefährlichkeit vor. Ausgewachsene Schwebfliegen ernähren sich von Nektar und Pollen und sind damit wichtige Bestäuber. Die Larven ernähren sich je nach Art entweder von Blattläusen, Blattkäferlarven, Pflanzensäften oder Säugetierkot. Larven nur sehr weniger Arten entwickeln sich zudem als Parasiten anderer Insekten. 

Die verschiedenen Arten werden alphabetisch - ausgehend von der lateinischen Artbezeichnung - dargestellt, da es bei manchen häufigen Arten entweder eine Vielfalt deutscher Artbezeichnungen gibt, bei anderen eher seltenen Arten gibt es hingegen nur lateinische Artbezeichnungen. Sofern es einen deutschen Artnamen gibt, steht dieser in Klammern dazu. 

Die Bestimmungen erfolgten - sofern problematisch - auf den Facebookseiten "Wer bin ich? Insekten, Spinnen und andere Gliederfüßer" sowie "Hoverflies of the World (Syrphidae)". 

Als weiterführende Literatur kann ich Folgendes empfehlen: 

- die umfassende Insektenseite von Frau Dr. Marion Friedrich mit dem Titel: athropodafotos.de

Darüber hinaus gibt es von Kurt Kormann ein Buch mit dem Titel: Schwebfliegen und Blasenkopffliegen Mitteleuropas aus dem Jahr 2002. Die Anschaffung lohnt aber nur eingeschränkt. Die Fotos im Buch sind leider meistens sehr dürftig, die Informationen zu der willkürlich zusammengestellten Artenauswahl sind sehr spärlich.

Bisher gibt es folgende Arten zu sehen:

SCAEVA

GATTUNG: SCAEVA

Die Gattung Scaeva kommt in Deutschland mit 3 Arten vor.

SCAEVA PYRASTRI (Halbmond-Schwebfliege)

Halbmond- Schwebfliege

Die Halbmond-Schwebfliege besiedelt Wiesen, Felder, Weg- und Waldränder, zudem Gärten im Siedlungsraum. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von April bis November mit Höhepunkt im Juli und August. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) FFH Wilisch, Sachsen, November 2024

Foto: (m) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2024

Foto: (m) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2024

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Foto: (m) Tiefenau, Sachsen, August 2024

Foto: (w) Ockrilla, Sachsen September 2026 

Foto: (w) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2025

Foto: (w) FFH Wilisch, Sachsen, November 2024

SCAEVA SELENITICA (Frühe Großstirnschwebfliege)

Scaeva selenitica

Die Frühe Großstirnschwebfliege besiedelt Wiesen, Weg- und Waldränder, zudem Gärten im Siedlungsraum. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Flugzeit der Art beläuft sich in Mitteleuropa von März bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Bärhaus, Brandenburg, Juli 2026 

Foto: (m) Lauta, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (m) Lauta, Sachsen, Mai 2025 

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Foto: (w) Grüngräbchen, Sachsen, März 2023 

Foto: (w) Pulsnitz, Sachsen, April 2024 

Foto: (w) Wildenhain, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (w) Pulsnitz, Sachsen, April 2024 

GATTUNG: SERICOMYIA

GATTUNG: SERICOMYIA

Die Gattung Sericomyia kommt in Deutschland mit 2 Arten vor.

SERICOMYIA LAPPONA (Weißband-Torfschwebfliege)

Weißband-Torfschwebfliege

Die Weißband-Torfschwebfliege besiedelt Feuchtgebiete im Wald. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von organischem Substrat in sumpfigen oder moorigen Tümpeln. Die Flugzeit der pro Jahr eine Generation ausbildenden Art beläuft sich in Mitteleuropa von Mai bis August. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als gefährdet.

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Foto: (w) Bielatal, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (w) Böhmisch-Kühnhaide, Tschechien, Juni 2026

SERICOMYIA SILENTIS (Große Torfschwebfliege)

Große Torf

Die Große Torfschwebfliege besiedelt Feuchtgebiete im Wald und im Offenland. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Pflanzensäften verschiedener Bäume und organischem Substrat in humusreichem Schlamm. Die Flugzeit der pro Jahr zwei Generationen ausbildenden Art beläuft sich in Mitteleuropa von Mai bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

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Foto: (m) Isergebirge, Polen, August 2026

Foto: (m) Pöhja-Körevema Naturreservat, Estland, Juli 2022

Foto: (m) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024

Foto: (m) Osterzgebirge, Tschechien, August 2024

Foto: (m) Nove Mesto, Tschechien, August 2025 

Foto: (w) Westerzgebirge, Sachsen, August 2024

Foto: (w) Zeisholz, Sachsen, Mai 2025

SERICOMYIA SUPERBIENS (Gelbbraune Gebirgsschwebfliege)

SERICOMYIA SUPERBIENS

Die Gelbbraune Gebirgsschwebfliege besiedelt die Umgebung von Bächen und sonstigen feuchten Gebieten in lichten Wäldern und an Waldrändern in Gebirgsregionen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von pflanzlichen Abfällen in halbflüssigem Schlamm in der Nähe von Bächen. Die Flugzeit der pro Jahr nur eine Generation ausbildenden Art beläuft sich in Mitteleuropa von Juli bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als gefährdet.

Foto: (w) Mittleres Erzgebirge, Sachsen, September 2025

Foto: (w) Nove Mesto, Tschechien, September 2025

SPHAEROPHORIA

GATTUNG: SPHAEROPHORIA

Die Gattung Sphaerophoria kommt in Deutschland mit 15 Arten vor.

SPHAEROPHORIA SCRIPTA (Gewöhnliche Langbauchschwebfliege)

Gewöhnliche Langbauch

Die Gewöhnliche Langbauchschwebfliege besiedelt offene Biotope aller Art. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art überwintert als Larve und bildet mehrere Generationen pro Jahr aus. In Mitteleuropa erstreckt sich die Flugzeit der häufigen Art von April bis November. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

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Foto: (m) Bucksche Schweiz, Brandenburg, Oktober 2021 

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Foto: (m) Königsbrücker Heide, Sachsen, Oktober 2022

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Foto: (w) Osterzgebirge, Sachsen, August 2024 

002wwix - Gewöhnliche Langbauchschwebfliege w(Sphaerophoria scripta) - Dauban - 19.09.2021

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, September 2021 

Foto: Osterzgebirge, Sachsen, August 2024 

GATTUNG: SPHEGINA

GATTUNG: SPHEGINA

Die Gattung Sphegina kommt in Deutschland mit 10 Arten vor.

SPHEGINA ELEGANS

SPHEGINA ELEGANS

Sphegina elegans besiedelt feuchte Laubwälder, Auwälder und schattige Uferbereiche. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven leben räuberisch und ernähren sich von Blattläusen an Bäumen und Sträuchern (oft an feuchten Standorten). Sie überwintern in der Bodenstreu. Die Flugzeit der Art erstreckt sich von Mai bis September. In diesem Zeitraum bildet die Art in der Regel zwei Generationen aus. Das Hauptvorkommen konzentriert sich dabei auf die Monate Mai/Juni sowie August. Die Tiere fliegen meist im Halbschatten in Bodennähe oder an Gewässerrändern. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

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Foto: (w) Moritzburg, Sachsen, Juni 2026 

GATTUNG: SPILOMYIA

GATTUNG: SPILOMYIA

Die Gattung Spilomyia kommt in Deutschland mit 3 Arten vor.

SPILOMYIA DIOPHTHALMA (Mulm-Schwebfliege)

Mulm

Die Mulm-Schwebfliege besiedelt Waldränder und offene Biotope. Über die Biologie dieser vom Aussterben bedrohten Art ist wenig bekannt. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven leben in Totholz und Moospolstern, wo sie sich offenbar von organischem Substrat ernähren. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als vom Aussterben bedroht und ist die seltenste Schwebfliegenart, die ich auf dieser Seite präsentiere.

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juli 2026 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juli 2026 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juli 2021 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juli 2026 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juli 2026 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juli 2026 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juli 2026 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juli 2026 

GATTUNG: SYRITTA

SYRITTA

Die Gattung Syritta kommt in Deutschland mit nur 1 Art vor.

SYRITTA FLAVIVENTRIS

Syritta flaviventris

Syritta flaviventris kommt in Europa nur in den an das Mittelmeer angrenzenden Ländern vor. Die Art besiedelt offene Lebensräume in Gewässernähe. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von verrottendem organischem Material. Die Flugzeit der Art ist in ihrem Verbreitungsgebiet ganzjährig. 

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Foto: (m) Navarres, Spanien, September 2024 

Foto: (m) Navarres, Spanien, September 2024 

SYRITTA PIPIENS (Gemeine Keulenschwebfliege)

Syritta pipiens

Die Gemeine Keulenschwebfliege besiedelt Europa nahezu komplett. Die Art besiedelt offene Lebensräume in Gewässernähe. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von verrottendem organischem Material wie Laub, Kompost oder Dung. In Mitteleuopa kann die Art von März bis Oktober angetroffen werden. 

Foto: (m) Navarres, Spanien, September 2024 

Foto: (m) Navarres, Spanien, September 2024 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026

GATTUNG: SYRPHUS

GATTUNG: SYRPHUS

Die Gattung Syrphus kommt in Deutschland mit 5 Arten vor.

SYRPHUS RIBESII (Große Schwebfliege)

Große Schwebfliege

Die Große Schwebfliege besiedelt Lebensräume aller Art. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Honigtau, die Larven von Blattläusen. Die Art bildet mehrere Generationen pro Jahr aus. In Mitteleuropa erstreckt sich die Flugzeit von März bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet. 

Foto: (w) Spremberg, Brandenburg, April 2025 

Foto: (w) Mittleres Erzgebirge, Sachsen, August 2024

Foto: (w) NSG Röderaue, Sachsen, Oktober 2024

Foto: (w) Westerzgebirge, Sachsen, August 2025

Foto: (w) Mittleres Erzgebirge, Sachsen, September 2025

SYRPHUS TORVUS (Behaarte Schwebfliege)

Behaarte Schwebfliege

Die Behaarte Schwebfliege besiedelt lichte Wälder, aber auch Offenbiotope. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art bildet mehrere Generationen pro Jahr aus. In Mitteleuropa erstreckt sich die Flugzeit von März bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

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Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, April 2025

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, April 2025

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, Juni 2025

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, April 2025

Foto: (m) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2024

Foto: (w) Westerzgebirge, Sachsen, August 2024

Foto: (w) Bucksche Schweiz, Brandenburg, September 2017

SYRPHUS VITRIPENNIS (Kleine Schwebfliege)

SYRPHUS VITRIPENNIS

Die Kleine Schwebfliege besiedelt lichte Wälder, aber auch Offenbiotope. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von Blattläusen. Die Art bildet mehrere Generationen pro Jahr aus. In Mitteleuropa erstreckt sich die Flugzeit von März bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

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Foto: (m) Tiefenau, Sachsen, Juni 2025

Foto: (m) Tiefenau, Sachsen, Juni 2025

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, August 2025

GATTUNG: TEMNOSTOMA

TEMNOSTOMA

Die Gattung Temnostoma kommt in Deutschland mit 4 Arten vor.

TEMNOSTOMA BOMBYLANS (Hummel-Moderholzschwebfliege)

Temnostoma bombylans

Die Hummel-Moderholzschwebfliege besiedelt Waldränder und Waldlichtungen, häufig in der Nähe von Gewässern. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von moderndem Holz. Die Art fliegt in einer Generation pro Jahr. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis Juli. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Liepe, Brandenburg, Mai 2025 

Foto: (w) Tiefenau, Sachsen, Mai 2024 

TEMNOSTOMA VESPIFORME (Wespen-Moderholzschwebfliege)

Temnostoma vespiforme

Die Wespen-Moderholzschwebfliege besiedelt Waldränder und Waldlichtungen, häufig in der Nähe von Gewässern. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von moderndem Holz. Die Art fliegt in einer Generation pro Jahr. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis August. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Schönteichen, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (m) Schönteichen, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (m) Schönteichen, Sachsen, Mai 2026 

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Foto: (w) FFH Wilisch, Sachsen, Juli 2024 

Foto: (w) FFH Wilisch, Sachsen, Juli 2024 

GATTUNG: TROPIDIA

TROPIDIA

Die Gattung Tropidia kommt in Deutschland mit 2 Arten vor.

TROPIDIA SCITA (Keulen-Grashalmschwebfliege)

Tropida scita

Die Keulen-Grashalmschwebfliege besiedelt Biotope in der Nähe von Gewässern, häufig in Schilfnähe und sumpfigen Wäldern. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von verottenden pflanzenresten  im Gewässerrandbereich. Die Art bildet zwei Generationen pro Jahr aus. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Schönteichen, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (m) Schönteichen, Sachsen, Mai 2026 

Foto: (m) Schönteichen, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (w) Wiednitz, Sachsen, Mai 2024 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Juni 2026 

Foto: (w) Regis-Breitingen, Sachsen, Mai 2025 

GATTUNG: VOLUCELLA

VOLUCELLA

Die Gattung Volucella kommt in Deutschland mit 5 Arten vor.

VOLUCELLA BOMBYLANS (Hummel- Waldschwebfliege)

Hummel- Waldschwebfliege

Die Hummel- Waldschwebfliege besiedelt lichte Wälder, Waldränder und Heidelandschaften, aber auch Gärten im Siedlungsbereich. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von toter Brut und Larven in unterirdischen Hummel- und Wespennestern. Die Art bildet zwei Generationen pro Jahr aus. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis August. Die Art ist farblich variabel, wobei mindestens zwei verschiedene Varianten unterschieden werden: die Variante "plumata" mit weißem Hinterleibsende und die Variante "bombylans" mit rötlichem Hinterleibsende. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet. 

Foto: (m) Wiednitz, Sachsen, Mai 2025

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, Juni 2023

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026

Foto: (m) Königsbrücker Heide, Sachsen, Juni 2023

Foto: (w) Wiednitz, Sachsen, Mai 2025

Foto: (w) Diera-Zehren, Sachsen, Juni 2025

VOLUCELLA INANIS (Gebänderte Waldschwebfliege)

Volucella inanis

Die Gebänderte Waldschwebfliege besiedelt lichte Wälder, Waldränder und Heidelandschaften, aber auch Gärten im Siedlungsbereich. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von toter Brut und Larven staatenbildender Wespenarten. Die Flugzeit der Art erstreckt sich in Mitteleuropa von Juni bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

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Foto: (m) Dresdener Heide, Sachsen, Juli 2024

Foto: (m) Dresdener Heide, Sachsen, Juli 2024

Foto: (w) Dresdener Heide, Sachsen, Juli 2024

VOLUCELLA INFLATA (Gelbfleck-Waldschwebfliege)

Volucella inflata

Die Gelbfleck-Waldschwebfliege besiedelt alte, lichte Laubwälder und Waldränder. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen sowie Baumsäften, die Larven von Baumsäften. Die Flugzeit der Art erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis Juli. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als gefährdet.

Foto: (m) Tiefenau, Sachsen, Juni 2026 

Foto: (w) Schönteichen, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (w) Freitelsdorf, Sachsen, Juni 2026 

Foto: (w) Schönteichen, Sachsen, Mai 2025 

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026

VOLUCELLA PELLUSCENS (Gemeine Waldschwebfliege)

gemeine wald

Die Gemeine Waldschwebfliege besiedelt lichte Wälder und Waldränder. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von toter Brut und Larven in unterirdischen Wespennestern. Die Art bildet zwei Generationen pro Jahr aus. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) FFH Wilisch, Sachsen, Juli 2024 

Foto: (w) FFH Wilisch, Sachsen, Juli 2024 

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Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, August 2021 

Foto: (w) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2024

Hornissen- Schwebfliege

VOLUCELLA ZONARIA (Hornissenschwebfliege)

Die Hornissenschwebfliege besiedelt Wiesen in der Nähe von Wäldern. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die Larven von toter Brut in Nestern von Wespen, Hornissen und Hummeln. Die Art bildet eine Generation pro Jahr aus. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Weinböhla, Sachsen, Juni 2026

Foto: (m) Kesaria, Peloponnes, Griechenland, Juli 2026

Foto: (m) Kesaria, Peloponnes, Griechenland, Juli 2026

Foto: (w) Weinböhla, Sachsen, Juni 2026

Foto: (w) Kesaria, Peloponnes, Griechenland, Juli 2026

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Foto: (w) El Burgo, Spanien, Mai 2021 

GATTUNG: XANTHANDRUS

XANTHANDRUS

Die Gattung Xanthandrus kommt in Deutschland mit nur 1 Art vor.

XANTHANDRUS COMTUS (Raupen-Plattbauchschwebfliege)

Xanthandrus comtus

Xanthandrus comtus besiedelt Laubwaldränder, lichte Laubwälder und Laubwaldlichtungen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Honigtau, die Larven von Blattläusen und Raupen von Wicklern und Spannerarten. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis November. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) FFH Wilisch, Sachsen, November 2024 

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Foto: (w) Isergebirge, Polen, August 2026

GATTUNG: XANTHOGRAMMA

GATTUNG: XANTHOGRAMMA

Die Gattung Xanthogramma kommt in Deutschland mit 6 Arten vor.

XANTHOGRAMMA DIVES

XANTHOGRAMMA DIVES

Xanthogramma dives besiedelt Waldränder und Waldlichtungen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Honigtau, die Larven von Wurzelläusen. Es werden zwei Generationen pro Jahr ausgebildet. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis September. 

Foto: (m) Dubringer Moor, Sachsen, Mai 2024 

Foto: (m) Kesaria, Peloponnes, Griechenland, Juli 2026

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026

Foto: (w) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2026

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Foto: (w) Königsbrücker Heide, Sachsen, Juni 2024 

XANTHOGRAMMA PEDISSEQUUM (Späte Gelbrandschwebfliege)

XANTHOGRAMMA PEDISSEQUUM (Späte Gelbrandschwebfliege)

Die Späte Gelbrandschwebfliege besiedelt Waldränder und Waldlichtungen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Honigtau, die Larven von Wurzelläusen. Es werden zwei Generationen pro Jahr ausgebildet. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, Juni 2023

Foto: (m) Wiednitz, Sachsen, Mai 2025

Foto: (m) Wiednitz, Sachsen, Mai 2025

Foto: (w) Tiefenau, Sachsen, Juni 2025

Foto: (w) Tiefenau, Sachsen, August 2025

GATTUNG: XYLOTA

GATTUNG: XYLOTA

Die Gattung Xylota kommt in Deutschland mit 6 Arten vor.

XYLOTA SEGNIS (Gemeine Langbauchschwebfliege)

Gemeine Langbauch

Die Gemeine Langbauchschwebfliege besiedelt Waldränder und Waldlichtungen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Honigtau, die Larven von faulendem Holz. Die Art bildet zwei bis drei Generationen pro Jahr aus. Sie überwintert als Larve. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von April bis Oktober. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

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Foto: (m) Oberlausitz, Sachsen, Mai 2022  

Foto: (m) Osterzgebirge, Sachsen, Juli 2024

Foto: (m) Hosena, Brandenburg, Mai 2024

Foto: (w) Schönteichen, Sachsen, Mai 2025 

XYLOTA SYLVARUM (Goldhaar-Langbauchschwebfliege)

Goldhaar- Langbauch

Die Goldhaar-Langbauchschwebfliege besiedelt Waldränder und Waldlichtungen. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Pollen, Nektar und Honigtau, die Larven von organischem Material in feuchten, abgestorbenen Baumstümpfen. Die Art bildet zwei Generationen pro Jahr aus. Die Flugzeit erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis September. Nach der Roten Liste der Schwebfliegen gilt die Art als ungefährdet.

Foto: (m) Schönteichen, Sachsen, Mai 2025 

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Foto: (w) Lomnitz, Sachsen, August 2022  

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